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Flutkatastrophe in Pakistan –
Presbyterium bittet um Kollekten
Angesichts des Leids, das die Flut in Pakistan über
die dort lebenden Menschen bringt, hat das Presbyterium beschlossen, bis
Ende Oktober die gemeindeeigene Kollekte in allen Gottesdiensten über
die Diakonie-Katastrophenhilfe den Hilfsorganisationen zur Verfügung
zu stellen.
Wir schließen die Menschen in den Katastrophengebieten in unsere
Gebete mit ein und wollen zugleich helfen, die materielle Not zu lindern.
Zusätzliche Spenden können Sie an das Diakonische Werk Rheinland
überweisen, Kennwort »Fluthilfe Pakistan«: Kto.-Nr. 1015
bei der KD-Bank Dortmund, BLZ: 350 601 90
Herzlichen Dank! Ihr Pfarrer Christoph Hüther
Pakistan:
Flut zerstört Infrastruktur
fast vollständig –
Diakonie-Katastrophenhilfe verteilt
Nahrungsmittel und Trinkwasser
Das erschreckende Ausmaß der Zerstörung
in den von schweren Fluten betroffenen Gebieten in Pakistan wird in den
Berichten der Helfer vor Ort immer deutlicher. Partnerorganisationen der
Diakonie-Katastrophenhilfe in der Provinz Khyber Pukhtoonkwa im Nordwesten
des Landes berichten, daß ein Großteil der Infrastruktur zerstört
ist. Die Wucht der Flut habe Brücken, Straßen und tausende
von Lehmhäusern einfach weggespült. Bäume sind entwurzelt
worden, die Ernte zerstört und ein Großteil des Viehs tot.
Die Diakonie-Katastrophenhilfe leistet zunächst Hilfe im Nordwesten.
»Die Menschen in den am stärksten betroffenen Distrikten haben
ihre Nahrungsmittelreserven verloren«, beschreibt ein Helfer die
Situation. Ebenso gebe es keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser,
weil viele Brunnen überflutet seien. Auch Werkzeuge und landwirtschaftliche
Geräte seien weggespült worden. »Die Überlebenden
sind froh, mit dem Leben davongekommen zu sein«, schildert ein Helfer
die extreme Notlage.
Als erstes werden Partnerorganisationen der Diakonie-Katastrophenhilfe
Nahrungsmittel, Trinkwasser und Hygieneartikel verteilen. Auch im Verbund
des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerkes »ACT Alliance« unterstützt
das evangelische Hilfswerk Opfer der Flut, die Hunderttausende obdachlos
gemacht hat. Vorsorglich sollen auch Zelte und Plastikplanen bereitgestellt
werden, um sie nach dem Abklingen der Flut sofort zum Bau von Notunterkünften
verteilen zu können. Momentan werden außerdem Medikamente,
Kochgeschirr, Plastikkanister und Werkzeuge dringend benötigt.
Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung weist die Diakonie-Katastrophenhilfe
darauf hin, daß die Menschen in den betroffenen Gebieten langfristige
Hilfe brauchen. »Beim Wiederaufbau sind enorme Anstrengungen nötig«,
sagt Michael Frischmuth, der zuständige Länderreferent.
Die Diakonie-Katastrophenhilfe leistet seit Jahren in Pakistan Hilfe für
Menschen in Not. Auf den Mangel an Katastrophenvorsorge hatte das evangelische
Hilfswerk schon vor der Flut hingewiesen und ein entsprechendes Projekt
geplant. Erst vor kurzen wurde ein Präventionsprojekt in Kaschmir
abgeschlossen.
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